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Brakel  

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Parike, das verbrannte Dorf
 

Das Dorf mit einem Geruch. Diesen Ruf verdankt Parike den rebellischen Gentnern, die in ihrem Kampf gegen den burgundischen Herzog „Filips de Goede“ (Philips der Gute) das Dorf 1453 einfach in Brand steckten. Obwohl es nicht viel mehr als eine veredelte Straße gewesen sein kann, war diese Niederlassung im Jahre 866 schon in einem Dokument erwähnt. Der Dorfsname stammt vom ligurischen „Parnankom“, was ein mit Fichten oder Balken getrennten Raum gewesen sein muss.
Parike brennt noch immer. Aber das hat nichts mit „Filips de Goede“ und den Gentnern zu tun. Um die Tradition eines alten heidnischen Volksfestes in Ehren zu halten, wird auf dem Parike-Berg jedes Jahr den Walmkenbrand angezündet, ein großes Feuer das den kalten Winter abschließt und einen neuen Frühling begrüßt. Parike liegt entlang dem Bezirksweg Brakel-Geraardsbergen und der rege Verkehrsbetrieb diesen Weg entlang hat dafür gesorgt, dass dieser Weiler in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts zusehends gewachsen ist.

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„Sint-Lambertuskerk“ (die Sankt-Lambertus-Kirche) : Die pittoreske Kirche ist 2007 noch mal ganz restauriert und angemalt worden. Die Bedeckung der verschiedenen Dachpartien ist völlig mit Schiefern aus Gallizien erneuert und es wurde eine neue Turmspitze installiert. In der Vergangenheit wurde oft an der Kirche gearbeitet. Die eigentliche Kirche soll Mitte des 18. Jahrhunderts in klassizistischer Stil gebaut sein, aber hat danach viele Veränderungen gekannt. Der ummauerte Friedhof hat die vielen Umbauverbesserungen überlebt.

Das Pfarrhaus ist ein altes Herrenhaus in Renaissancestil, das sich am Ende der „Matrouwstraat“ (Straße) befindet. Der älteste Teil, das Erdgeschoss, datiert noch aus dem 18. Jahrhundert. Der Garten und der Obstgarten sind völlig ummauert.
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Der Parike-Wald ist Eigentum der flämischen Gemeinschaft, ist aber wegen der sehr verwundbaren Bewachsung der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht.

 

Der Hof-te-Plancken wurde zum ersten Mal im Jahre 1400 in Schriften erwähnt . In Dokumenten aus 1571 wurde vermeldet dass der Hof der Gentner „Sint-Pietersabdij“ (Sankt-Pieter-Abtei) gehörte. Das war der Fall bis zum Ende vom Ancien Regime. Das „Goet Ter Plancken“ (Gut Ter Plancken) war damals sehr ausgedehnt. Der Hof wurde 1942 zu einer Villa mit 2 Bauschichten umgebaut.

„De Mote“ ist eine archäologische Stelle auf einem Kilometer zum Nordosten der Dorfsmitte.

 

 

 

 
 
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